Wandern: Kölnpfad Etappe1 (21km)

Frank und ich waren wieder mal unterwegs. Hute ging es auf den ersten Teil der 11 Teile des Kölnpfad. Der Kölnpfad führt auf 11 Etappen mehr als 170 Kilometer in, durch und um Köln herum. Unser Resümee der ersten Etappe und unsere Einschätzung für wen dieser Weg Sinn und Spaß macht findet ihr am Ende dieses Berichtes. Hier erstmal alles der Reihe nach!

Frank und ich wurden von meiner lieben Frau Alexandra zum Ausgangspunkt an der Rodenkirchen Brücke gefahren. Nach dem Aussteigen holte ich mein Smartphone auf der Tasche und dann dauerte es keine 30 Sekunden mehr bis mir eine Taube von der Brücke herab mitten auf das Display schiss! Volltreffer! Das war ja schon mal ein guter Start 🙂 Dann ging es den Rhein in Richtung Bonn hinab. Das ist schon eine imposante Strecke, zumindest, wenn man als Kölner zuvor selten oder noch nie in Rodenkirchen am Rhein war. Hier liegt die ‚alte Liebe‘ und andere Schiffe im Rhein, die zum Verweilen und Essen einladen (allerdings nicht an einem Novembermorgen). Auch die anderen Gaststätten an Rhein sahen einladend aus. Interessant ist auch, dass hier viele Gebäude mit dicken Schotts (oder sagt man Schotten J ) gegen Hochwasser geschützt sind.

Der Weg führte und dann weiter den Rhein hinunter an vielen schönen Häusern und einem Campingplatz entlang. Auffällig waren die vielen Menschen, die man von Wanderungen in der tiefen Eifel eher nicht kennt. Da freut man sich dann, wenn man am Morgen nicht allzu viel Kaffee getrunken hat. Die erste Rast haben wir nach ca. sieben Kilometern gemacht. Hier trennt sich dann der Wanderweg vom Rhein.

Der nächste Abschnitt führte uns durch das Hinterland und es sah hier fast immer aus wie im Stadtwald. Mal auf breiteren Wegen und mal auf kleinen Pfaden durch das Unterholz. Ich war teilweise angenehm überrascht, dass der Kölnpfad sich doch von den teilweise parallellaufenden Hauptwegen trennt und wirklich auf kleinen Pfaden durch den Wald führt. Leider nur teilweise. Weiter führte uns der Weg durch den Forstbotanischen Garten. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass diese Grünanlage nur für das Ausführen von Hunden angelegt wurde. Man kommt sich schon fast fehl am Platz vor, wenn man hier keinen Hund dabeihat.

Der krönende Abschluss war dann noch ein Päuschen am Kalscheurener-Weiher, dessen Kiosk auch im Winter geöffnet ist. Als wir hier waren bereitete der Kioskbesitzer gerade ein Feuer vor. So lange wollten wir allerdings nicht warten und sind dann nach einem Abschlussbierchen die letzten drei Kilometer bis zur Bahnhaltestelle gegangen.

Die gesamte Tour war zu keinem Zeitpunkt wirklich anspruchsvoll und wirkliche Highlights hat es auch nicht gegeben. Dafür wurden wir auf einigen mir unbekannten Wegen in und um Köln geführt. Für einen Kölner, der diesen Blick auf die Stadt werfen möchte ist die Tour zu empfehlen. Wer keinen Bezug zu Köln hat, der ist in der schönen Eifel besser aufgehoben. Es war eine schöne Tour, die direkt vor der Haustür liegt. Die verbleibenden 10 Kölnpfad-Etappen werden wir jetzt auch angehen 🙂

Hier die Bilder und die zurück gelegte Strecke, aufgezeichnet mit Komoot.

 

Weitere Informationen zum Köln Pfad findest du auf Komoot und bei Wikipedia.

Merken

Merken

Merken

Merken

   

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.