Maria Laach – Kann man machen, muss man aber nicht (Juni 2013)

In meiner Kindheit — was schon einige Jahr zurück liegt — war ich mal in Maria Laach mit einem Kumpel, dessen Freund und dessen Mutter, die den alten VW Käfer fuhr. Mir kam die Fahrt damals elendig lang vor und der Rundgang um den See nahm kein Ende. Und so ähnlich war es heute wieder. Nur, dass ich heute den Wagen fuhr, den meine Familie und meinen Kumpel (ein anderer als der von damals) und seine Frau hier hin fuhr. Trotz des einsetzenden Regens ~~ der erst ca. 15 km vor unserem Ausflugsziel begann~~  machten wir uns mit unseren gesammelten drei Hunde an die Aufgabe den See (das Maar) zu umrunden. Der Rundweg war von Anfang an enttäuschen, da hier ein kleiner Weg, der rechts und links von einem Zaun eingegrenzt ist den Weg klar vorgibt. Auch bei schlechtem Wetter tummelten sich hier zig Spaziergänger, die auffällig nicht alle deutsch sprachen. Hierbei musste es sich um Touristen handeln, denn anders ist es nicht zu erklären, warum ich auf dem recht vollen Parkplatz eine Gebühr von 1,50 Euro zahlen musste und sich trotz des bescheidenem Wetter die Wege und der Parkplatz füllte. Der ganze Rundweg um den See ist ca. 8km lang, doch wegen „Pipi-Hunger-Kalt… [… so sind Mädchen halt]“ sind wir doch nach schon einem Viertel der Strecke in das Gasthaus „Blockhaus Laacher See“ eingekehrt. Das war allerdings das Highlight des Tages. Hier fanden wir freundliche Bedienungen, einen schicken Innenraum, gutes Essen zu angemessenen Preisen und eine schönen Blick auf den verregneten See (Empfehlenswert!). Danach war die Entscheidung klar, wir gehen nun schön zurück und fahren heim und trinken einen gepflegten Kaffee. Gesagt – getan und nach ca. 6 km Gesamtstrecke waren wir wieder am Anfangspunkt – klitschnass, aber gesättigt und glücklich.
Resümee: Es gibt in der Eifel bestimmt schönere Spazierwege als den Laacher See! Der umzäunte Weg wurde nur noch durch den Stacheldraht an den Aussichtsplätzen zum See überboten. Das Blockhaus Laacher See hat uns allerdings alle überzeugt(!), aber ich würde wir es lieber an einem anderen Ort (wieder)sehen – Nur gibt es dort, an dem anderen Ort,  vielleicht nicht so viele (zahlende) Touristen.

Für die Besichtigung der Abtei haben wir dieses mal, sowie auch bei meinem ersten Besuch keine Zeit gefunden. Somit muss ich wohl eine drittes mal dort hin. Vielleicht wieder in 30 Jahren.

 

Außerdem wurde mir das supertolles Portal GPSies.com empfohlen (danke Peter). Hier ist der Rundweg um den Laacher See.

 

   

3 thoughts on “Maria Laach – Kann man machen, muss man aber nicht (Juni 2013)

  1. Du hast unsere Fahrt sehr treffend beschrieben…
    Es war trotzdem schön was zu unternehmen 🙂
    Immer wieder gerne, vor allen Dingen mit unserem netten Besuch!

    1. Falls Ihr nach drei Jahren mal wieder um den Laacher See gehen wollt, dann wählt ab dem Parkplatz unweit des Blockhauses eine Runde im Uhrzeigersinn. Neben der „Waldautobahn“ gibt es noch einen Trampelpfad am Wasser, der reizvoller als der kurze Weg zwischen KLoster und Campingplatz ist. Bei wenig Wind und Wellen sind die Mofetten, Blubberblasen im Wasser, nett anzusehen, man kommt am Stollenmund vorbei und trifft etwas weniger Leute (weil sie am Blockhaus aufgeben?).

      1. Hallo HC,
        ich habe in der Tat die letzen Tage schon mal überlegt die Runde um den See irgendwann mal zu beenden. Dann nehme ich deinen Tipp gerne an. Gruß und Dank Michael

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